Bericht von Silvia und Kurt aus Wien über unsere Motorradtagestour durch Wien mit Besuch vom Hochstrahlbrunnen, der Ankeruhr, Stephansdom, Jubiläumswarte, Kahlenberg und der Heurigen Gegend in Grinzing.
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Text von Silvia |
Text von Kurt |
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Tour Guide:
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erstellt mit MS 6.15.6 |
erstellt mit CN Version 2009 |
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Text von Silvia |
Text von Kurt |
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Alle
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Wir haben festgestellt das wir mehrere tausend Bilder mit Texten und unsere Tourenberichte von unseren Motorradfahrten kreuz und quer gemacht haben, bis Sardinien, in die Schweiz, Dolomiten, Italien und über die verschiedenen Bundesländer von Österreich mit den jeweiligen Hauptstädten und den dortigen Wahrzeichen.
Aber wir haben bis jetzt nichts von Wien selbst - eigentlich eine
Schande... Mit
dem heutigen Teil 1 wollen wir dir zuerst den Schwarzenbergplatz in Wien
vorstellen mit seinen zwei Denkmälern! |
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| Das untere linke Bild 2009-22494 zeigt die
beiden Denkmäler sehr schön, im Vordergrund ist der
Hochstrahlbrunnen zu sehen, er wurde 1873 erbaut und zwar als Abschluss
für die erfolgreiche Herstellung der
1. Wiener Hochquellwasserleitung. Mit der Inbetriebnahme vom Hochstrahlbrunnen wurde auch die Hochquellwasserleitung nach Wien feierlich in Betrieb genommen. Hinter dem Hochstrahlbrunnen der Soldat vor der halbkreisförmigen Kolonnade welche aus 26 Säulen besteht ist das zweite Denkmal es wurde viele, viele Jahre später nämlich 1945 errichtet - das Heldendenkmal der Roten Armee, bei uns kurz ugs. Russendenkmal genannt. |
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| Der Hochstrahlbrunnen wurde nach dem Kalender
gebaut, Am Beckenrand befinden sich 365 kleine Springbrunnen, welche die Tage des Jahres symbolisieren. Die sechs Springbrunnen zwischen Beckenrand und innerer Insel und diese selbst entsprechen den sieben Wochentagen. Zwölf hohe Strahlen versinnbildlichen die Monate, 24 niedrige die Stunden des Tages und die 30 Strahlen in der mittleren Insel die Tage des Monats. |
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| Das rechte obere Bild 2009-22755 zeigt die Französische Botschaft, welche vom Schwarzenbergplatz aus auch sehr schön zu sehen ist. | ||
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| Am unteren Bild in der Mitte, Silvia vor dem Hochstrahlbrunnen und dem Russendenkmal dahinter. Rechts davon Bild 2009-22757 zeigt den Blick vom Schwarzenbergplatz in Richtung Wiener Ringstrasse. | ||
| Der Hochstrahlbrunnen wurde 1906 in einen
Leuchtbrunnen umgebaut, seitdem strahlt er in der Nacht in den Farben rot,
blau und grün. Ein Bild davon werden wir später noch einfügen. Wenn du dich jetzt wunderst wie wir es geschafft haben den Hochstrahlbrunnen so in "Ruhe" zu fotografieren, das ist relativ einfach erklärt - es hängt mit dem Wetter, genauer mit dem Wind zusammen. Wenn du vor dem Hochstrahlbrunnen stehst und in Richtung Russendenkmal schaust, findest du zu deiner linken Hand einen Kandelaber und auf diesem ist ein Anemometer montiert. Bläst der Wind also zu kräftig schalten sich die Hochstrahlen ab und der Brunnen schaut dann so friedlich aus wie auf unseren Bildern. |
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| Das rechte obere Bild 2009-22761 zeigt eine
alte Tramway (ugs. Bim) welche an diesem Tag gerade eine Nostalgieausfahrt
absolvierte. Ein Hydrant als Wasserspender befindet sich ebenfalls direkt am Schwarzenbergplatz beim Hochstrahlbrunnen und jeder kann dort frisches Quellwasser direkt aus dem 89km entfernten Rax- und Schneeberggebiet trinken. Wiener Wasser wird ja über 90km Leitungen aus dem Quellgebiet nach Wien transportiert um die Haushalte usw. mit frischem Wasser zu versorgen. |
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| Wir verlassen mit dem Motorrad den Schwarzenbergplatz und den Hochstrahlbrunnen und fahren hinüber zur Karlskirche und dem Resselpark. | ||
| Die Karlskirche aus dem 18. Jahrhundert (Grundsteinlegung 1716) wurde mit einem Panoramalift ausgestattet. Mit ihm erreicht man ein Plateau auf 32m Höhe und von dort hat man einen schönen Ausblick über Wien, sowie in das Innere der Kirche. | ||
| Links auf die Animation der Videokamera
klicken um einen Kurzfilm von der Karlskirche und dem Resselpark zu sehen. Mit einer Fläche von fast 40.000 Quadratmetern ist der Resselpark eine der größten innerstädtischen Parkanlagen in Wien. Im Film sind auch die Glocken der Karlskirche zu hören. |
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| Nach unserem Besuch der Karlskirche und
kurzem Spaziergang durch den Resselpark fahren wir weiter und über die
Ringstrasse bis hinunter zum Donaukanal. Nicht die Donau selbst! Der Donaukanal verläuft südlich vom Hauptstrom der Donau und bei der Salztorbrücke biegen wir links ab und fahren über die Salztorgasse bis zum Hohen Markt. Dort befindet sich u.a. der Vermählungsbrunnen (wird auch als Josefsbrunnen bezeichnet) und die Ankeruhr. Der Platz am Hohen Markt ist der älteste Platz von Wien. |
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| Die Ankeruhr ist eine besondere Uhr. Zu jeder vollen Stunde zeigt diese Uhr eine andere Figur: Marc Aurel, Karl den Großen, Leopold den Glorreichen mit seiner Frau, Walther von der Vogelweide, Rudolf I. mit seiner Frau, Hans Puchsbaum, Maximilian I., Bürgermeister Liebenberg, Graf Starhemberg, Prinz Eugen, Maria Theresia mit ihrem Mann Franz Stephan. Zu Mittag spazieren sie alle zu Musik vorbei! |
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| Die Figuren haben römische Ziffern und die
Spitze vom schwarzen Dreieck zeigen die Minuten an, das linke obere Bild
(2009-22851) zeigt also 11 Uhr 55 Minuten an. In 5 Minuten beginnt also das Schauspiel das alle Figuren vorbeiziehen werden. |
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| unser Kurzfilm von der Ankeruhr zeigt den
Hohen Markt kurz vor 12 Uhr Mittags, jeden Tag ist der Platz voll von
Menschen welche die 12 Figuren vorbeiziehen sehen wollen, Dauer in etwa
eine halbe Stunde - um Punkt 12 Uhr beginnt die erste Figur und dann
spazieren die restlichen 11 am Ziffernblatt vorbei. Danach sieht man nur jede Stunde eine Figur vorbeiziehen. |
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| Mit dem Motorrad solltet ihr immer einen
Parkplatz direkt am Hohen Markt bei der Ankeruhr oder dem
Vermählungsbrunnen finden. Also falls jemand dieses Schauspiel vor Ort mit eigenen Augen sehen will, unbedingt kurz vor 12 Uhr Mittags am Hohen Markt sein. |
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| Vom ältesten Platz in Wien dem Hohen Markt
verabschieden wir uns von der Ankeruhr und dem Vermählungsbrunnen und
begeben uns auf den Stephansplatz wo sich der Stephansdom befindet. Der Stephansplatz ist in Wien Kilometer Null. Von hier aus beginnen die div. Entfernungsangaben auf den Autobahnen und Strassen. Wer Lust hat kann über 343 Stufen hinauf in den Turm gelangen und vor dort ebenfalls über die Stadt schauen. Der Stephansdom wird ugs. liebevoll "Steffl" genannt. |
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| Das linke obere Bild 2009-22865 zeigt den
U-Bahn Abgang am Stephansplatz. Unbedingt dort hinunter gehen und dann gleich am Ende der Stufen scharf nach links abbiegen! Hinter Glas könnt ihr direkt in die Virgil Kapelle schauen welche sich unter dem Stephansplatz befindet und teilweise unter dem Stephansdom! Die Virgil Kapelle wurde erst 1973 im Zuge vom U-Bahn Bau entdeckt. |
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| Auf den unteren Bildern der gelb/grüne Bus
ist der
Hopp
on/off - Bus. Eine gute Alternative für Touristen welche sich Wien in Ruhe anschauen wollen! Dieser Bus fährt verschiedene Plätze und Sehenswürdigkeiten in Wien an, die Zeiten sind an der jeweiligen Ein-/Aussteigstelle ersichtlich. Haupteinsteigstelle und Kartenverkauf ist auf der Wiener Ringstrasse vor der Oper (Staatsoper). Einfach Ticket kaufen und dort wo man an einer Sehenswürdigkeit aussteigen will den Bus verlassen und so lange dort bleiben wie man möchte. Danach mit dem nächsten Hopp on/off Bus weiterfahren zum nächsten Punkt. Tipp von uns: Tageskarte oder 2-Tageskarte nehmen und sich in aller Ruhe Wien anschauen. Der Bus darf Plätze und Strassen befahren die für den Individualverkehr normal nicht benützt werden dürfen, so bringt der Bus dich immer direkt zu den Sehenswürdigkeiten. Außerdem haben diese Busse die Möglichkeit bei Schönwetter das faltbare Dach zusammen zu rollen und schon während der Fahrt kann man so ziemlich alles sehen was von der Strasse aus an Sehenswürdigkeiten in Wien erreicht werden kann. |
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| Das linke obere Bild 2009-22886 zeigt die
beiden Eisenstangen Links vom Riesentor beim Stephansdom. Links neben dem Riesentor sehen wir außen zwei in die Wand eingelassene Eisenstäbe: die große Elle (= Wiener Elle 77,8 cm) und die kleine Elle (=Brabanter Elle 69,5 cm). Sie wurden zum Abmessen von z.B. Tüchern verwendet. Wenn jemand der Meinung war das der Verkäufer schlecht gemessen hatte, so konnte jeder an dieser Stelle nachmessen. Der Kreis darüber soll angeblich als Maß für Brotlaibe gedient haben. Das ist jedoch eine Erfindung von Sagen und Märchen :) Die Rundung oberhalb der Ellen wurde als Maß für Brotlaibe überliefert. Es ist jedoch eine kreisrunde Einfurchung, verursacht durch einen einst hier montierten Mauerhaken |
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| Nach dem Besuch vom Stephansdom verlassen wir
das Zentrum von Wien und fahren über die Ringstrasse zur Linken Wienzeile,
am Naschmarkt und Schloss Schönbrunn vorbei und suchen die letzte
Gaslaterne von Wien, welche auch heute noch mit Gas betrieben wird und
voll funktionstüchtig ist und jeden Abend mit Gasbeleuchtung für mehr
Helligkeit in der Nacht sorgt. Ab 1818 gab es die ersten Gaslaternen in
Wien zur Beleuchtung der Strassen. |
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| Wir fahren von der letzten im Betrieb
befindlichen Gaslaterne von Wien zurück über die Kennedybrücke und entlang
der Thaliastrasse bis zum Eissalon Mauß und Silvia bekommt einen Riesen
Eisbecher. Damit sie gestärkt ist für die weiteren Kilometer über die Wiener Höhenstrasse hinauf zu den Wiener Hausbergen. |
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| Wir fahren die Johann Staud Strasse hinauf bis zum Hallenbad von hier hat man schon einen schönen Ausblick auf Wien hinunter, auf der vis a vis Seite befindet sich die Kuffner Sternwarte. | ||
| Wir fahren weiter auf der Johann Staud
Strasse in Wien und machen unseren nächsten Halt bei der Otto Koenig -
Warte. Auch hier bleiben wir wieder für ein paar Fotos stehen, die Tür zur Warte ist aber verschlossen und so muss sich Silvia damit begnügen nur die ersten Paar Stufen zu bewältigen. |
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| Nicht weit entfernt von der Otto König -
Warte befindet sich ebenfalls auf der Johann Staud Strasse in Wien die
Jubiläumswarte. Von hier geht es über unzählige Stufen hinauf auf die oberste Aussichtsplattform. Von der Jubiläumswarte hat man einen fantastischen Ausblick auf ganz Wien, sowie weit nach Niederösterreich hinein. |
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| Blick zurück auf Silvia, schon auf den
Zwischenplateaus hat man immer wieder super Aussicht auf Wien, ganz oben
angekommen auf der Plattform ist Silvia unten aber nur mehr winzig
klein zu erkennen. Oben auf der Aussichtsplattforum sind Hinweistafeln angebracht, was in der jeweiligen Richtung zu sehen ist und wie weit das Objekt entfernt ist. |
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| Von der Jubiläumswarte in der Johan Staud
Strasse fahren wir weiter über die Amundsenstrasse auf die Wiener
Höhenstrasse welche uns zu den Wiener Hausbergen bringt. Unseren ersten Stopp machen wir oben am Parkplatz vom Cobenzl. Auch von hier wieder super Aussicht hinunter auf die Donau wie sie durch Wien fließt. |
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| Vom Cobenzl Parkplatz fahren wir schließlich
weiter auf der Wiener Höhenstrasse bis hinüber zum großen Parkplatz auf
dem Kahlenberg - einer der Wiener Hausberge. Am Kahlenberg befindet sich die Kahlenberg Kirche, das neue Restaurant Kahlenberg und der alte Brunnen wo Silvia und ich schon als Kleinkinder fotografiert wurden. |
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| Vom Kahlenberg fahren wir dann noch das kurze
Stück hinüber zum Leopoldsberg, drehen am dortigen Parkplatz um und fahren
auf der Wiener Höhenstrasse zurück in Richtung Cobenzl, nehmen aber die
Strasse hinunter vom Berg nach Grinzing in die bekannte Heurigen Gegend. Hier machen wir für heute unsere letzte Pause und jede Menge Bilder. |
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| Von den Heurigen Lokalen in Grinzing machen
wir uns schließlich auf den Weg nach Hause. Gemütlicher Motorradausflug ohne die Stadtgrenzen von Wien verlassen zu haben, trotzdem ein paar Serpentinen und Kurven "erfahren". Wir werden diese Serie mit schönen Plätzen und Sehenswürdigkeiten in Wien später fortsetzen, wieder mit einigen Stellen die nicht in Reiseführern zu finden sind und somit nicht so bekannt sind. |
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| erstellt am 15. September 2009 von
letztes update 20. September 2009 <Email an Silvia&Kurt senden> |