Engel - die stillen Begleiter durchs Leben....                 

 

 

Wenn dir der Frame mit der Navigationsleiste links fehlt dann bitte hier klicken! 
Danach links im Inhaltsverzeichnis 1 auf 

Engelseite 05
 klicken.

 

Links im Inhaltsverzeichnis 1  auf "Engelseite 05" klicken um wieder auf diese Seiten zu gelangen

Hier möchte ich euch ein wenig über ENGEL erzählen....sie euch näher bringen...vielleicht auch nur erinnern, dass sie da sind - wenn man an sie glaubt.

Die folgende Geschichte soll euch ein wenig zum Nachdenken anregen:

Zwischen den Leben

Eine Versammlung von Engeln (von Dennis J. Balagtas)

Diana Peterson, Selbstmordopfer, 36 Jahre alt, erschien vor einer
Reihe von elf Engeln. Diese waren zuständig für die Führung der
Akten. Als sie so vor ihnen stand, bat man sie höflich, sich zu
setzen. Der Hauptengel sagte: "Meine Liebe, wir müssen für die Akten
ein paar wichtige Dinge wissen. Als Erstes: Warum wähltest du, dein
Leben früher als geplant zu beenden? Und zweitens möchten wir dich
bitten, den Vertrag für dein nächstes Leben vorzubereiten und zu
entscheiden, wohin du als nächstes gehen möchtest."
Diana saß da und fühlte sich irgendwie unreal. "Ich dachte, dass ich
in den Himmel komme, wenn ich sterbe", sagte sie.
"Oh nein", antwortete ein Engel. "Das ist wirklich nur ein Mythos.
Es gibt so viele Dinge, die du lernen musst; wie kannst du annehmen,
dass du all dies in nur einem Leben schaffen könntest? Nein, wir
geben dir eine ganze Reihe Chancen, die Dinge zu lernen, die du
begreifen willst. Wir haben dich hierher kommen lassen, damit du
wählen kannst, wann du gehen und in welche Lebensumstände du kommen
willst."

Diana schnappte nach Luft. Dies war etwas völlig anderes als alles,
was man sie jemals gelehrt hatte. "Also ... ääh ... Ich denke, dann
erzähle ich euch besser, woher ich komme. Ihr müsst wissen, ich wuchs
bei sehr lieblosen Eltern auf. Sie kümmerten sich nicht wirklich um
mich oder sprachen mit mir. Normalerweise waren sie mit ihrem
eigenen Leben und ihren Freuden beschäftigt. Ich habe mich nicht
wirklich von ihnen unterstützt gefühlt. Sie haben mich nie an sich
gedrückt. In der Tat habe ich sie nie sich in meiner Gegenwart
umarmen oder küssen gesehen. Ich nehme an, dies ist der Grund, warum
ich mir selbst gegenüber so kalt und distanziert bin.
Außerdem war mein Berufsleben so ausweglos. Ich wusste einfach nicht,
was ich werden sollte und versuchte mich in mehreren Jobs. Ich
schien zwar genug Fähigkeiten für eine ganz bestimmte Tätigkeit zu
haben, aber die wurde nicht sehr gut bezahlt.
Das Geld war immer knapp, und ich musste doch zwei Kinder
unterstützen. Mein Traumberuf war immer der einer Schauspielerin.
Ich hatte auch nicht viele Freunde, nur einen oder zwei. Oft sind
sie einfach gegangen, und das war's.

Und ich sehe ein wenig sonderbar aus. Manche Leute sagen, ich sei
hübsch, aber ich glaube es reicht nicht, um mit den meisten Menschen
mitzuhalten. Wisst ihr, ich bin nicht wie die gewöhnlichen Menschen,
da ich eine Menge ungewöhnlicher Ideen habe und meine
Handlungsweisen nicht wirklich normal sind. Ich mag es, mit mir
allein zu sein und nachzudenken. Ich mag es, zu spielen. Ihr seht
also, ich passe da nicht wirklich hin.
Dazu kommt, dass ich oft krank war. Ich verfügte nicht über allzu
viel Energie, war immer müde und musste viel Zeit im Bett verbringen.
Es gab Momente, in denen ich sehr gereizt auf meine Kinder
reagierte; sie kamen immer in mein Zimmer und unterbrachen mich,
wenn ich beim Nachdenken war. Ich glaube, ich war keine gute Mutter,
denn ich hatte keinen Spaß daran, Zeit mit meinen Kindern zu
verbringen. Oft wusste ich nicht mal, wo sie gerade waren. Ich denke
auch nicht wirklich, dass sie sich aus mir etwas machten. Ich bin es
auch müde, eine unwichtige Kleinigkeit zu sein, von der die Leute
alles haben können, was sie wollen. Ich hatte immer Angst davor,
'nein' zu sagen und fühlte mich dann, als ob ich ein schlechter
Mensch sei. So bin ich all dessen müde geworden. Ich dachte: 'Ich
will hier nicht mehr leben. Ich gebe es einfach auf, geh in den
Himmel und vielleicht kann ich mich dort ausruhen.' Doch das scheint
nicht wahr zu sein. Nachdem, was ihr mir gesagt habt, muss ich wieder
dort hingehen." Diana machte eine Atempause.


Einer der Engel sagte laut: "Ja, es trifft zu, dass du zurückgehen
musst; doch bevor du gehst, kannst du wählen, was immer du für dich
und dein nächstes Leben willst. Da wir nun wissen, warum du dich
umgebracht hast und nun hier bist, möchtest du vielleicht einen
neuen Vertrag mit uns machen."?
" Du liebe Zeit, ich glaube, darüber habe ich nie nachgedacht. Ich
kannte eine Menge Spanier, die aus großen, einander liebenden
Familien kamen. Sie wirkten immer so vergnügt und großzügig. Ich
glaube, wenn ich schon zurückgehen muss, dann würde ich gern in einer
spanischen Familie leben, vielleicht in Kalifornien. Manchmal habe
ich auch schwarze Familien gesehen, die so liebevoll und süß
wirkten. Das einzige Problem ist, dass ich nicht unter Vorurteilen
leiden möchte, wenn ich mich für eine solche Familie entscheide. In
Ordnung, lasst mich sehen - ich möchte nicht allzu hart arbeiten
müssen. Entweder möchte ich einen reichen Mann heiraten oder gewandt
genug sein, um selbst eine Menge Geld zu verdienen. Ich möchte an
den Punkt kommen, wo ich nicht mehr arbeiten muss, wenn ich es nicht
will und meinen Beruf wirklich lieben kann.
Ich bin es so müde, immer in einer Sackgasse zu sitzen. Ich möchte
kreativ sein und das Gefühl haben, durch meinen Beruf etwas zur Welt
beitragen zu können. Ich wäre gerne eine nette Persönlichkeit mit
vielen Freunden, die von allen gemocht wird. Trotzdem hätte ich
gerne Zeit für mich, wenn ich das will; und ich möchte hübsch und
schön sein und eine gute Figur haben. Man sollte mich mögen, aber
nicht nur wegen meines Aussehens.
Ich möchte ebenso von schönem Inneren wie auch Äußeren sein, so dass
jeder von mir sagt: 'Sie ist eine wundervolle Person.' Ich glaube,
das würde mir sehr gefallen. Ich hätte auch gern eine gute, robuste
Gesundheit und möchte mehr mit Leuten zusammen sein. Oh, da fällt
mir noch etwas ein: Ich würde gerne die Menschen lieben. Es scheint
mir jetzt, als wenn ich mich nie um andere gekümmert hätte, und ich
möchte wirklich für andere da sein. Das Nächste ist, dass ich
entweder eine liebevolle Mutter sein oder für eine Zeit lang gar
keine Kinder haben möchte. Vielleicht wäre das eine gute Idee, bis
ich gelernt habe, eine bessere Mutter zu werden. Wenn ich all die
Dinge tue, für die ich mich jetzt entschieden habe, werde ich wohl
auch nicht genug Zeit für Kinder haben. Als Letztes möchte ich mich
behaupten können. Ich möchte tun, was ich will, ohne dass jemand
etwas dagegen hat oder mich dafür verurteilt. Ich möchte frei sein,
zu kommen und zu gehen, wie ich will."

  


"
Gut, Diana, das klingt nach einem recht eindrucksvollen Vertrag",
sagte der Engel, "ich denke, wir können all das für dich
arrangieren. Ich habe nur noch eine Frage zum Vertrag. Was möchtest
du in deinem nächsten Leben vollenden?"
"Oh", antwortete Diana. "Meinst du damit, dass ich selbst entscheiden
muss, was ich vollenden will?" "Natürlich", sagte der Engel, "das ist
es, worum es hier geht."
"Also gut, lasst mich überlegen ... die einzige Sache, die mir
einfällt, ist zu verstehen, worum es bei der Liebe eigentlich geht.
Ich denke, das würde ich gerne zum Abschluss bringen. Nein,
eigentlich möchte ich lieber meine Selbstliebe vervollkommnen und
lernen, wie ich mir eigenständig genug Freude, Geld und Sicherheit
geben kann, so dass ich nicht mehr den Wunsch haben müsste, zu
sterben."
"Das klingt hervorragend", meinte ein anderer Engel. "Ich denke, wir
haben nun einen guten Vertrag. In Ordnung, hier ist eine Kopie für
dich; die andere geben wir zu unseren Akten."
"Wisst ihr was?" sagte Diana, "einen Moment lang dachte ich, ich käme
in die Hölle, weil ich mich selbst umgebracht habe. Jetzt erzählt
ihr mir, dass ich nicht in den Himmel komme. Heißt das, ich muss doch
in die Hölle?"
"Du meine Güte", antwortete der Engel, "wo hast du nur diese
Geschichten gehört? Es gibt keinen Ort, der dich bestraft. Wir
glauben nicht an Bestrafung und ebenso wenig an Belohnung. Wir
glauben nur an die Liebe. Darüber hinaus wissen wir, dass Himmel und
Hölle in dir drin sind. Wenn du auf eine bestimmte Art denkst, fühlt
es sich an wie im Himmel; doch wenn du dein Leben auf eine andere
Weise betrachtest - ich bin sicher, du selbst kannst uns sagen, dass
es wie die Hölle ist."
"Das ist wahr", bestätigte Diana. "Ich habe nie auf diese Weise
darüber nachgedacht. Um festzustellen, ob man im Himmel oder in der
Hölle ist, muss man sich bewusst machen, wie man die Dinge sieht. Nur
ich selbst kann mich bestrafen oder belohnen."
"Ach ja, vielleicht möchtest du etwas über deinen letzten Vertrag zu
erfahren. Du könntest es sehr interessant finden," sagte ein
weiterer Engel.
"Ich hätte nicht gedacht, dass es da einen alten Vertrag gibt."
"Ja, wir würden die gerne etwas über den Vertrag erzählen, den du
abgeschlossen hast, bevor du in das Leben von Diana Peterson gingst.
Zuvor starbst du 1926 in Italien. Du hattest elf Kinder, und es gab
viel harte Arbeit. Du hattest eine sehr große, dicht geschlossene
Familie, viele Verwandte und immer gut und genug zu essen. Du warst
eine volle, robuste und Energiegeladene Frau. Du batest darum, in
deinem nächsten Leben Eltern zu bekommen, die dir die Möglichkeit
geben sollten, dich als geschickte Persönlichkeit zu erfahren, die
dir Freiheit lassen und dir darin vertrauen, für dich selbst sorgen
zu können. Sie sollten dich gehen lassen, wohin du willst, ohne dir
immer über die Schulter zu sehen. Außerdem wolltest du einen
Männerberuf haben. Du wolltest Zeit zum Träumen, Nachdenken und
Kreativsein. Du wünschtest wenige Menschen um dich herum, damit du
Raum zum Atmen hast - nur ein paar Freunde und eine kleine Familie.
Du wolltest groß und dünn sein, um nicht laufend zu hören, was für
eine schöne Frau, was für eine gute Mutter oder nette Person du
seist. Du wolltest einzigartig sein und herausragen, um - vielleicht
wie die Frauen in den Filmen - andersartige Dinge zu tun. Du sagtest
auch, dass du - da du mit all den Kindern, dem Kochen und
Sauberhalten des Haushaltes so hart zu arbeiten hattest - dieses Mal
nicht so viel Arbeit zu tun haben wolltest und schlugst vor,
vielleicht ein wenig krank sein zu können, so wie die Kameliendame.
Du wolltest allein sein können und wünschtest dir wenige oder gar
keine Kinder, um auszuruhen. Wenn du überhaupt Kinder wolltest,
sollten sie unabhängig sein. Auch wünschtest du dir, etwas
damenhafter und ruhiger zu werden, weil du zuvor eine recht
lautstarke Persönlichkeit hattest. Dies waren die Punkte deines
letzten Vertrages."


Diana war erstaunt. Zwei kleine Tränen liefen ihre Wangen hinunter.
"Mir scheint, ich habe bekommen, was ich wollte. Eltern, die mir
Freiraum gaben, mehr Ruhe, nicht so harte Arbeit. Ich war recht
kreativ und habe sogar manchmal in Schauspielstücken mitgewirkt. Ich
bin so verwirrt - ich habe mich umgebracht, weil ich bekam, was ich
wollte!"
Sie schlug die Hände vor das Gesicht.
"Nein, nein", sagte der jüngste Engel freundlich. "Es war die Art,
wie du über dich in deinem Leben dachtest, nämlich als unglückliche
Versagerin, die dich den Tod wählen ließ."
"Du kannst alle von dir gewünschten Veränderungen haben", meinte ein
anderer Engel und klopfte Diana auf die Schulter.
"Du bist nicht auf ewig verdammt. Du kannst solange immer wieder
zurückgehen, bis du gelernt hast, dass nicht das zählt, was du hast,
sondern was du bist. Wenn du dich selbst und andere wirklich lieben
kannst, bist du im Himmel."
Plötzlich wurde alles schwarz.
Das Nächste, was Diana hörte, war die Stimme des Arztes:
"Es ist ein wunderschönes kleines Mädchen, Mrs. Sanchez."
Der Arzt war überrascht, weil das Mädchen nicht weinte.

--------------------
Oft genug gibt es zwei Wahrheiten -
eine, die uns gefällt und eine, die uns verfolgt.
(Art van Rheyn)

 

 

...tja, dass wäre eine Überlegung was? Wenn man sich vorstellt, dass man sich sein jetziges Leben schon vorher bestellt hat.....da kann man nur manchmal den Kopf schütteln und sich wundern stimmts?

 

Aber eines kann ich euch verraten: Wenn es euch einmal wirklich schlecht geht... so richtig schlecht...dann versucht es doch einmal mit einem Gebet zu ihnen... es funktioniert! - ehrlich - ich hab es probiert....probiert es doch auch....und sie helfen ned nur im schlimmsten Fall, nein, nein, auch im täglichen Leben.....

Gut...ich gehöre nicht zu den Mitmenschen die Wesen sehen oder hören.....aber das was ich brauche bekomme ich

und damit bin ich zufrieden.

 

Hier klicken um sich die komplette Seite ausdrucken zu lassen
Diese Seite ausdrucken


erstellt am 13. November 2005 von   Hier geht es zu unseren privaten Webseiten
aktualisiert am 13. November  2005 <Email an Silvia senden>