Sardegna...Sardinien
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| Text von: Silvia |
Text von: Kurt |
...genießt mit
uns die folgenden Bilder und Berichte über Sardinien und wie wir diese Insel
und ihre Menschen kennen lernen durften...
den Weg dort hin über die
wunderschöne Stadt Florenz....und
den Ausflug nach Pisa zum schiefen Turm bei
der Heimfahrt....
den kleinen Abstecher nach Jesolo an der Adria wo wir uns
entgültig vom Meer verabschiedeten....
In 3 Wochen 3.320 km mit dem bike unterwegs und unglaublich, aber wahr, mit nur einem einzigen Regentag ansonsten nur Sonne, Sonne, Sonne.......

Wie immer beginnt
der Urlaub eigentlich mit planen und packen und auch wir kamen darüber nicht
hinweg.
Seit Jänner planten wir unsere Reise und als es in Wien noch Minusgrade
hatte, saßen Kurt und ich hinter dem Pc und suchten die günstigste Fähre nach
Sardinien, bestaunten Internetseiten über Sardinien und als Kurt endlich sein
Navigationsgerät bekam, war er auch schon am Routen erstellen für den
kommenden Sardinienurlaub.
Wenn ich die alle abfahren hätte müssen....auweiaaa
Aber dann am 24. Mai 2003 war es endlich soweit. Wir bepackten unsere Bandit und ab ging es in den lang ersehnten Urlaub.....
Alle
mit
Rahmen können durch anklicken vergrössert werden!
Die Anfahrt auf der Autobahn Richtung Italien brauchen wir ja nicht lange zu erklären.....langweilig aber man kommt gut vorwärts.....ausser Pausen gibt es darüber nicht viel zu berichten über unsere Südautobahn die A2, ausser das die Autobahnparkplätze bei uns in Österreich echt toll sind zu jenen in Italien....doch dass weiss man erst wenn man einen Vergleich hat ;-))
Da Kurt
unbedingt das Kanaltal kennen lernen wollte, beschlossen wir die Autobahn A2 zu
verlassen und über Thörl Maglern
die Grenze nach Italien auf der Bundesstrasse B83 zu überqueren.
Wir sind dann
auch auf italienischer Seite weiter durch das Kanaltal auf der Bundesstrasse
gefahren.
Ein Erlebnis für jeden Biker. Wir wollten unseren Urlaub stressfrei
beginnen und haben uns daher die Fahrt mit der Fähre erst für Montag Abend
reserviert, somit hatten wir 3 Tage Zeit um die mehr als 1.000 km zum Fährhafen
nach Livorno zu bewältigen.
Am ersten Tag sind wir also nach 427 km im Kanaltal am Abend angekommen und wir haben uns ein nettes kleines Hotel für die erste Übernachtung gesucht. In Resiutta haben wir schliesslich das Hotel Val Fella gefunden, klein aber fein und an der Rückseite mit Garagenboxen ausgestattet, wo man das bike sicher einstellen konnte.
Am nächsten Tag machten wir uns nach einem ausgiebigen typisch friaulischen Frühstück (Speck und Käse) weiter auf den Weg in Richtung Süden. In San Vito machten wir unseren nächsten Halt wo diese Bilder entstanden sind. Dort bekamen wir schon den ersten Vorgeschmack auf die mediterrane Wärme zu spüren...
Ein
Tipp von mir:
Die Preise in den Hotels sind Verhandlungssache, zumindest in der
Vor- bzw. Nachsaison. Suchen zahlt sich also mit Sicherheit aus, habe
einen wirklich günstigen Preis ausverhandeln können.
Das Hotel war
beeindruckend schön, die Gastgeber äusserst freundlich und zuvorkommend und
das Frühstück auf Basis "alles was ihr wollt".
Im Nachhinein können
wir sagen, das uns das Hotel Misa in Marzabotto von allen wo wir genächtigt
hatten, das liebste war, einzig das Meer fehlte dort......
Am Abend waren wir in einer entzückenden Osteria Nachtmahlessen in Marzabotto....
Im
Hotel Misa haben wir sehr gut geschlafen, wir sind dann am nächsten Morgen von
der SS64 wieder auf die A1 aufgefahren in Richtung Florenz, da wir die Stadt
auch noch besichtigen wollten.
Wenn Ihr nicht unbedingt nach Florenz wollt dann
könnt Ihr die SS64 weiter in Richtung Süden fahren, eine wunderschöne Gegend
durch Gebirge und Wälder aber sehr gut und schön zu fahren, von Marzabotto aus
braucht Ihr in etwa eine gute Stunde bis nach Pistoia von wo aus es weiter
gehen würde westlich nach Livorno.
Aber wie gesagt wir haben uns für den
schnellen Weg über die Autobahn direkt nach Florenz entschieden, da wir noch
genug Zeit haben wollten um uns die Stadt Florenz ansehen zu können.
Bei
unseren Recherchen im Internet sind wir auf einen Platz gestossen von welchem
aus man ganz Florenz wunderbar überblicken kann.
Der Platz trägt den Namen
Piazzale Michelangelo [GPS
WGS84: N43 45.772 E11 15.950].
Wir können euch diesen Platz wirklich nur
empfehlen, dort wurden die folgenden Bilder gemacht:
![]() Piazzale Michelangelo |
![]() Piazzale Michelangelo |
![]() Piazzale Michelangelo |
![]() Piazzale Michelangelo |
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Vom Piazzale Michelangelo hat man einen super Blick über ganz Florenz |
Einen kompletten Panoramablick vom Piazzale Michelangelo aus über ganz Florenz könnt Ihr hier downloaden: <Panoramabild ansehen> (ca. 288kB).
Florenz war wie
Ihr sehen könnt einen Abstecher wert. Am späten Nachmittag ging es dann
straight weiter zum Hafen nach Livorno.
Die Fahrzeit von Florenz nach Livorno
zum Hafen betrug ca. 2 Stunden. Detail am Rande:
Wir fuhren Gott sei Dank
rechtzeitig von Florenz weg, denn wir kamen an einen Bahnübergang der es in
sich hatte. Über eine dreiviertel Stunde verbrachten wir vor geschlossenem
Schranken.....!!!!!!
Wenn Ihr also beschliesst genau unsere Route zu
fahren....diesen Bahnübergang mitberechnen....ggg..um 22.00 war unsere Abfahrt
mit der Fähre vom Hafen in Livorno geplant aber man muss sich bereits bis spätestens 20.00 beim Einschiffpunkt
befinden!
Nun am Hafen
angekommen ging Kurt ins Büro von Mobylines um die "Internettickets"
in Originaltickets zu "tauschen".
Das Büro von Mobylines im Hafen von
Livorno war gut zu finden und ist nicht zu übersehen. Das tauschen unserer
Vorbestellung, wir hatten den Internetausdruck mit, klappte problemlos.
Nachdem die Autos auch alle geparkt haben ist es fast nicht mehr möglich zu den bikes zu gelangen, schon gar nicht mit Gepäck da zwischen den Fahrzeugen fast kein Platz bleibt. Während Kurt also noch am verzurren der "Bandit war, bin ich zu Rezeption und habe unseren Kabinenschlüssel organisiert. Vorsicht, die Fähre ist riesig! Kurt war im 2. Stock auf dem Garagendeck und unser Zimmer aber im 6. Stock. Ich bin mit dem Lift vom Garagendeck hinauf zum Zimmer gefahren, da sind aber sehr viele Lifte....
Wir sind mit der
Fähre "Freedom" planmässig um 22:00 Uhr vom Hafen Livorno bei
wolkenlosem Himmel ausgelaufen. Wir haben es wirklich geschafft die letzten 3
Tage von Wien die 1.000km bis nach Livorno ohne einen Regentropfen zu
bewältigen.
Die Überfahrt war sehr ruhig, wie Autobus fahren. Die Fähre
selber ist wie ein schwimmendes Hotel auch in den Dimensionen.
An alle
,
es gibt nur ein Restaurant wo das Rauchen "akzeptiert" wird
. Ansonsten
strengstes Rauchverbot auf der Fähre, überall Rauchmelder und Sprinkleranlagen.
Für den Part von uns beiden welcher nikotinsüchtig ist ein "echter" Horror und für mich eine willkommene Abwechslung. Ich habe keine Gelegenheit ausgelassen auf die vielen "Rauchen verboten" Schilder hinzuweisen ;-)). Erst als wir im Selbstbedienungsrestaurant angekommen waren, besserte sich Silvias Stimmung......... (raaaaaaaauunz)
Dafür guckte mein kleines "Fressbärli" dumm aus der Wäsche, als er die Miniportionen und den dazugehörigen überzogenen Preis sah....ich wusste nicht wer mehr knurrte...Kurt oder sein Magen...;o))....also lieber vor dem Einchecken essen gehen.
Nach einer angenehmen Nacht in der Kabine wurden wir am nächsten Morgen kurz nach 6 Uhr mittels Lautsprecherdurchsage aufgefordert die Kabine zu verlassen, da wir in Kürze in den Hafen von Olbia auf Sardinien einlaufen würden.
Nach mehr
als 2 Stunden hatten wir doch glatt ganze 50km geschafft. Eingeweihte wissen
warum wir soooooo langsam bei Regen unterwegs sind................ Eigentlich
wollten wir ja von Olbia die Costa Smeralda in Richtung Norden fahren, bei
diesem Wetter sind wir aber ins Landesinnere gefahren in Richtung
Nordwestküste.
Bei Tempio haben wir dann das Hotel Pausania Inn gefunden,
welches knapp ausserhalb von Tempio liegt. Nachdem
ja das Nachtmahlessen auf der Fähre nicht so üppig ausgefallen ist ;-) und
Frühstück ausgefallen war, meldeten sich unsere Mägen.....hunger......also ab
in die Ortschaft essbares beschaffen. Die Preise im dortigen Supermarkt waren
mit denen bei uns zu Hause zu vergleichen, also in Ordnung.
Das Hotel und die Zimmer sind ausgezeichnet und geräumig. Der Preis fair und um einen Euro pro halbe Stunde hatten wir hier auch einen sehr günstigen Internetzugang.
Also einem Picknick im Bett stand nichts mehr entgegen, unser Einkauf wurde verschmaust. Das war romantisch..... Da es immer noch regnete verbrachten wir den Nachmittag mit fernsehen und Emails schreiben nach Hause. Über den Internetzugang haben wir uns die Wettervorhersagen für die nächsten Tage angesehen und die sahen nicht schlecht aus.....juhuuuuu
Am nächsten Morgen begrüsste uns die Insel fast wolkenlos und mit Sonnenschein. Nach unserem obligaten Frühstück verabschiedeten wir uns vom Hotel Pausania Inn in Tempio und danach
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ging es auf der "Bandit" weiter durch die Berge von Aggius in Richtung Isola Rossa an die Westküste im Norden. |
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Durch den Regen
am ersten Tag waren die Strassen total sauber und griffig, also Gripp ohne
Ende....also ging es weiter auf der SP 27 quer durch das Inselinnere von Tempio
nach Isola Rossa.
In der
Luft lag ein Duft der dem von Nüssen ähnelt, das liegt an den Sträuchern
welche "Machia" genannt werden. Die Insel blüht.......
erstellt am 20.
Juni 2003 von
letztes update am 07. Jänner 2005
<Email
an Kurt&Silvia senden>