Bericht von Silvia und Kurt
aus Wien über unseren Besuch auf der tunesische Insel Djerba.
Eine Woche Badeaufenthalt am Side Mahriz Strand im Nordosten der Ferieninsel
Djerba im Hotel Caribbean World Thalassos.
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Text von Silvia |
Text von Kurt |
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Djerba ist eine Insel an der Ostküste Tunesiens im Golf von Gabès. Nicht mehr weit von Lybien entfernt. Djerba ist die größte Insel Nordafrikas. Der Hauptort auf der 514 km² großen afrikanischen Insel ist Houmt-Souk. Unter den rund 120.000 Einwohnern, meist Berbern, lebt eine jüdische Gemeinde seit vielen Jahrhunderten auf Djerba. Der Ort Zarzis (bzw. Oase Zarzis) wird oft zu Djerba gezählt. Zarzis befindet sich jedoch südlich von Djerba auf dem Festland. Man erreicht Zarzis über den Römerdamm. Auf diesem verläuft auch die Wasserversorgung für die Insel! 80% vom Wasser werden für die Touristen verbraucht und nur 20% durch die Einheimischen! Das sollte man als Gast auf der Insel niemals vergessen. Zu sehen unten auf der Karte. Von Al-Kantara auf der südlichen Seite der Insel Djerba führt der Römerdamm (eine Strasse über das Meer) nach Zarzis: |
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| Djerba ist ein populäres
Reiseziel. Besonders an der Ostküste - Zone Touristique unten auf der Karte zwischen dem Leuchtturm und der Festung - sind in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Touristenanlagen entstanden, vor allem für preisbewusste Pauschaltouristen, welche u.a. die hervorragenden Wassersportaktivitäten schätzen. Die Inselvegetation ist geprägt von Palm-, Granatapfel- und Olivenbäumen sowie Feigenkakteen mit ihren stacheligen Früchten, den Kaktusfeigen. Das Klima ist mild und sonnig und die Strände sind für Badeurlaube gut geeignet. Vor allem der nordöstliche Küstenstreifen hat lange Sandstrände. Besonders beliebt sind die "Piratenfahrten" mit altertümlich aussehenden Booten auf die sechs Kilometer lange Flamingo-Halbinsel. |
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Silvia hatte schon wochenlang im Internet recherchiert und wollte sich unbedingt die Insel anschauen und vor dem eiskalten Winter in Wien noch mal Sonne tanken. |
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Alle
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| Ende Oktober 2009 Abflug um 22 Uhr vom Flughafen Wien Schwechat auf die Insel Djerba. Meine Schwester Sabine kommt mit Papa um 19 Uhr zu uns und die beiden holen uns ab und wir machen uns auf den Weg zum Flughafen Wien-Schwechat. Gegen 19 Uhr 30 kommen wir bei der Abflugshalle an und der Checkin Schalter 93 und 94 wird das Einchecken für den Flug nach Djerba mit der privaten tunesischen Fluglinie Novelair übernehmen. Die Monitore zeigen bereits unsere Flugnummer BJ 2667 an nach Djerba. Einige Leute stehen schon mit ihren Koffern vor den beiden noch geschlossenen Schaltern. Also stellen wir drei uns auch an. Nach 10 Minuten öffnen dann auch die beiden Schalter und das Einchecken beginnt. Wir geben unsere drei Koffer ab und erhalten unsere Sitzplätze im Flugzeug zugewiesen. Wir sollen in der ersten Reihe auf den Plätzen A,B und C sitzen, also gleich hinter dem Piloten. Wäre auch nicht schlecht gewesen, man hat auf diesen Plätzen etwas mehr Beinfreiheit. Aber es wird anders kommen, wir werden weiter unten davon berichten. Kurz nach 20 Uhr haben wir also noch 1,5h Zeit bevor das Boarding beginnen soll am Gate 08 und für 22 Uhr Wiener Zeit ist unser Abflug auf die Insel Djerba geplant. Also setzen wir uns in eines der Flughafen Kaffees und Silvia bekommt einen Kaffee und ich ein großes Soda Zitron. Sabine hat ihren ersten Flug im Leben vor sich und bringt nichts runter... Ich bummle noch durch die Abflughalle und beim Blick auf die Infoscreens fällt mir auf das dort unser Flug BJ2667 nach Djerba angezeigt wird, aber auf Gate 02 und nicht wie auf der Boardkarte auf Gate 08. Hmmmmmm, das wird sicher spannend, mal schauen wo wir jetzt tatsächlich zum Boarding hin sollen. Unser Boarding beginnt um 21:30 Uhr, also machen wir uns von Flughafencafe um 21:15 langsam auf den Weg durch die Abflughalle zur Passkontrolle. Wir zeigen unsere Flugtickets und betreten den Bereich mit den Duty Free Geschäften. Die Wegweiser bringen uns zum Gate A. Dort wird uns dann tatsächlich die Änderung angezeigt am dortigen Infoscreen. Gate 02 ist nun für das Boarding nach Djerba vorgesehen. Also heißt es wieder Passkontrolle und Personenkontrolle. Wir legen unsere Sachen auf die PVC Boxen und sie laufen durch den Röntgenapparat. Ich komme problemlos durch die Kontrolle und kann mir mein Handgepäck usw. wieder holen. Silvia löst aber permanent den Metalldetektor aus und muss mehrmals durch den Metalldetektor gehen. Ihren Gürtel darf sie, so wie Sabine auch, abnehmen da die Gürtelschnalle auch den Detektor auslöst Aber das Ergebnis bleibt immer das gleiche - Auslösung durch Metallgegenstände Silvia wird extra per Hand nach Metallgegenständen abgesucht, aber das bleibt negativ. Also darf sie ihre Schuhe ausziehen und die laufen auf dem Förderband durch den Röntgen und jetzt kann man die Ursache erkennen - die Schuhe haben Metallverstärkungen an der Sohle und die sind für das Auslösen verantwortlich Nach dem diese Hürde schließlich doch auch genommen wurde, warten wir am Gate 02 auf das Boarding. Es wurde mit dem Flug nach Skopje getauscht, der Flug wird nun am Gatee 08 durchgeführt, das eigentlich für uns zuständig gewesen wäre. Aber am Infoscreen wird das gut angekündigt und so schaffen es doch alle auf das richtige Gate Aber wie Eingangs schon erwähnt sollten sich auch unsere geplanten Plätze verschieben! Denn die Maschine kam direkt aus Salzburg und jene Passagiere die auch nach Djerba wollen, bleiben natürlich auf Ihren Plätzen sitzen, für sie ist es ja nur eine Zwischenlandung in Wien. Daher werden wir umgebucht hinter die Tragfläche auf Reihe 25, Sitzplätze A,B und C. |
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| Pünktlich beginnt unser Boarding
um 21:30 und wir gehen durch den fahrbaren Gang der an direkt an der
Flugzeugtür angedockt ist zum Flieger. Wir werden freundlich begrüßt und gehen in den hinteren Teil vom Flieger zur Reihe 25. Dann heißt es noch ein bissl warten da es Probleme mit einigen Gepäckstücken gibt. Vermutlich hat das Wechseln vom Abfluggate auch hier zu Problemen geführt
Aber schließlich geht es doch pünktlich um 22 Uhr los. |
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| Wir verlassen das Flugzeug über
den hinteren Ausgang, gehen die Stiegen hinunter auf das Flugfeld und so
können wir das Flugzeug in voller Größe ganz aus der Nähe betrachten. Wir werden mit einem Bus vom Flugzeug über das Flugfeld zur Ankunftshalle gebracht. Natürlich geht es auch hier zuerst wieder zur Personenkontrolle. Das dauert erfahrungsgemäß immer ein bissl... Wir zeigen unser Pässe vor und die Visa die wir hineingelegt haben, der Beamte entnimmt die Visa und trennt den oberen Teil ab für die Archivierung (oder was sonst auch immer die damit machen Nach der Personenkontrolle geht es hinüber in die kleine Halle wo unsere Koffer auf dem Kofferband schon bereit liegen. Silvia schnappt sich ihren Koffer und durchquert rasch die kleine Ankunftshalle und schon ist sie draußen eine zischen Die Dame von unserem Reiseveranstalter erwartet uns schon, begrüßt und herzlich und teilt uns mit das wir mit dem Autobus 24 in unser Hotel Caribbean World Thalasso gebracht werden. Nach dem Silvia fertig ausgeraucht hat, begeben wir uns zum Bus. Laden unsere Koffer ein und nehmen hinten in der letzten Reihe vom Bus Platz. Aber die Abfahrt verzögert sich da noch ein paar Leute fehlen und deren Gepäck. Offenbar hat das wechseln vom Gate in Wien doch für Verwirrung gesorgt und einige haben jetzt kein Gepäck Da ist in Wien beim Gepäckverladen wohl einiges schief gegangen, wir sind froh das wir unsere Koffer alle haben. Eine junge Frau beschwert sich lautstark das sie endlich abfahren will und ins Hotel möchte. Aber an ihrer Aussprache und dem Geruch nach hat sie wohl auch etwas zuviel Wodka erwischt Im Bus nimmt sie aber niemand wirklich ernst und so verhallt ihr Wunsch ungehört. Nach 45 Minuten geht es dann aber doch los und wir fahren in die Hotelzone. Bei den ersten drei Hotels verlassen nur wenige Leute den Bus und die junge "Wilde" ist auch noch im Bus. Als nächstes geht es ins Carribean World Thalassos und die junge Wilde bleibt gsd sitzen Wir holen unsere Koffer und gehen in die Hotel Ankunftshalle. Mittlerweile ist es schon 1 Uhr 30 Ortzeit, aber wir werden trotz der späten Stunde sehr freundlich empfangen mit einem alkoholfreien Begrüßungscocktail mit Eis. Wir füllen unsere Hotelanmeldung aus und bekommen unser Zimmer zugeteilt. Sabine erhält Zimmer 394 und Silvia und ich das Zimmer 352, beide mit einem super Ausblick auf das Meer. Gegen 3 Uhr fallen wir schließlich bei Meerrauschen in unsere Betten. |
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| Wir haben sehr gut geschlafen
und sehen jetzt bei Tageslicht so richtig unser Zimmer. Sehr groß und schön und mit Balkon. Super Ausblick über die Hotelanlage und das Meer. Ich gehe mal ins Bad und mach mich frisch und gegen halb 9 spaziere ich hinunter in den Speisesaal zum Frühstücken. Silvia schläft immer noch wie ein Murmeltier. Sabine ist auch schon da im Speisesaal. Nach dem Frühstück schaue ich wieder hinauf ins Zimmer zu Silvia, aber sie ist nicht mehr da und das Zimmer leer. Also gehe ich wieder zurück in den Speisesaal, wir müssen aneinander vorbeigelaufen sein. Wir essen dann noch zu dritt weiter unser Frühstück und erkunden danach gemeinsam die Hotelanlage und den Außenbereich. Vor dem Hotel gibt es einen kleinen Markt mit Souvenirs. Nach der Besichtigung wandern wir zurück in unser Hotel. Das Essen ist sehr gut, das Hotel sehr schön und wir fühlen uns wohl. Wir mieten einen Zimmersafe um 15€/Woche. Mit einem Code und speziellen Schlüssel ist dieser zu öffnen. Der Tag vergeht unheimlich schnell und nach dem Abendessen geht es müde ins Bett, vorher noch schnell eine SMS an die Daheimgebliebenen geschrieben das alles OK ist bei uns. Der gestrige Anreisetag macht sich bemerkbar und wir fallen am Abend müde ins Bett. |
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| Um halb 4 morgens wird Silvia
munter, draußen am Meer tobt ein heftiges Gewitter mit Blitz und Donner. Ich schlafe tief und fest und bekomm davon aber nichts mit. Am Morgen ist aber alles wieder vorbei, wir stehen gemeinsam auf und nach dem Rasieren und der Dusche gehen wir hinunter in den großen Speisesaal zum Frühstücken. Am Buffet ist alles vorhanden und für jeden etwas zu finden. Sabine kommt ein bisschen später auch zu uns an den Tisch. Wir haben uns draußen auf die Terrasse vor dem Speisesaal gesetzt und dort unser Frühstück genossen. Die Wolken vom Gewitter in der Nacht sind verschwunden und heute hat es über 30°C und wir spazieren am Kilometerlangen Sandstrand entlang. Und zwar nach Süden in Richtung Leuchtturm. Dort sind die Strände genau so schön gepflegt wie in unserem Strandabschnitt. Als wir zurückkommen ist es schon fast 12 Uhr, diesmal essen wir gleich direkt am Strand in Strandrestaurant. Sabine und Silvia sind begeistert vom Fisch welcher serviert wird. Wir gehen danach noch ins Meer welches heute besonders große Wellen für uns hat. Wir verbringen den ganzen Tag am Strand und liegen in der Sonne. Feiner Sandstrand wie Puderzucker. In Wien hat es 5°C und wir baden im Meer bei 30°C In der Nacht fällt die Temperatur auf Djerba hinunter auf 22°C und es ist angenehm zum schlafen im Zimmer. |
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| Nach dem Frühstück auf der
Terrasse bei der großen Poolanlage vor dem Speisesaal spazieren wir wieder
am Strand entlang, aber diesmal Richtung Norden. Ab der Bucht nördlich von unserem Strandabschnitt sind die Strände aber nicht mehr so sauber wie bei uns! Schaut zum Teil eher trostlos aus! Wir spazieren daher wieder zurück zu unserem Strand. Mittags essen wir zuerst am Strand und dann noch Süßigkeiten im großen Hauptspeisesaal. Am Nachmittag sind wir auch am Strand und im Meer. Gegen 17 Uhr beginnt es zu dämmern und wir gehen auf die Zimmer. Silvia will sich mit Ihrem, aus Wien mitgebrachten, Fön die Haare machen. Es kommt aber statt heißer Luft nur ein "Peng" und wir sitzen im Finstern Ich finde nach kurzer Suche am Gang den E-Verteiler und schalte den Sicherungsautomaten für unser Zimmer wieder ein - ja es hat Vorteile wenn man Elektriker gelernt hat... Wir probieren eine andere Steckdose und - "peng". Ich kenn ja jetzt schon den Weg zum E-Verteiler... Der Grund ist schnell gefunden, der Fön überhitzt sofort, da der Ventilator nicht mehr funktioniert. Aber ohne Werkzeug und Messgerät lässt sich das Problem vor Ort hier nicht reparieren. Vermutlich ist beim Transport im Koffer der Schiebeschalter für die Ventilatorstufen beschädigt worden. Also muss Silvia ihre Haare Lufttrocknen Am Abend geht es wieder auf die große Terrasse vor dem Speisesaal zum Abendessen. |
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| Heute ist wieder tolles
Badewetter, also gehen wir nach unserem Frühstück hinunter zum Strand und
ans Meer. Silvia und ich beschliessen wieder einen Strandspaziergang zu machen und pilgern Richtung Süden zum Leuchtturm. Aber selbst nach 1,5 Stunden ist dieser immer noch nicht erreicht. Am Weg machen wir auch einen kurzen Besuch im Hotel Fiesta Beach, eine sehr schöne Anlage. Doch im inneren hält uns die Security auf und wir müssen leider wieder hinaus gehen. Schade, denn wir hätten uns auch gerne den hinteren Teil dieser schönen Anlage angesehen. Der südliche Teil vom Strand zwischen unserem Hotel Carribean World Thalassos und dem Leuchtturm ist immer schön und gepflegt. Hier fühlt man sich in jedem Hotel wohl. Magic Life hat auch seine Hotelanlage hier, ebenso gibt es mehrere Nautic Basen wo man Katameran, Jetski, Surfbretter, usw. ausleihen kann. Auch Silvia muss einsehen das der Leuchtturm einfach nicht zu schaffen ist, obwohl wir in schon ganz Nah sehen können (der Leuchtturm ist 54m hoch), wäre es doch noch ein weiter Weg bis direkt zum Leuchtturm, also drehen wir um und machen uns auf den langen Rückweg. Am Strand trifft man immer wieder Verkäufer welche Strandtücher, Obst oder Halsketten anbieten. Auch kleine Drachen für die Kinder zum in die Luft steigen lassen werden immer wieder angeboten. Allerdings sind die Verkäufer nicht so aggressiv wie in Ägypten und sie akzeptieren sofort ein Nein wenn man nichts kaufen will. Schmuck und Zigaretten werden ebenfalls am Strand angeboten. Die Händler dürfen allerdings die Hotelgäste auf den Strandliegen nicht belästigen und bleiben immer schön brav am Meer! Ansonsten ertönt sofort der Pfiff von einem der Security, aber man hat sich mit den Händlern arrangiert und wenn sie direkt am Meer für ihre Ware werben ist das ok. So hat man als Gast bei den Liegen wirklich seine Ruhe. |
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| Am Rückweg sehen wir noch eine
kleine "Thermalquelle"
Es ist ein Rohr welches mitten im Sandstrand endet und das Wasser daraus wie von einer Quelle sprudelt, ebenso befindet sich links davon ein Schild mit "Termmale". Es war aber kein Abwasserrohr dafür war das Wasser zu klar und rein, aber wirklich warm. Keine Ahnung woher es stammt, vielleicht von einem der vielen großen Notstromaggregate welches die großen Hotels mit Strom versorgen und das Wasser zur Kühlung benutzt wird und das so erwärmte Wasser zurück ins Meer geleitet wird auf diesem Weg. Für eine Meerheizung ist es eindeutig unterdimensioniert Und auch gar nicht notwendig das Meer hat angenehme 25°C, obwohl es schon Ende Oktober ist. |
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| Gegen 12:30 kommen wir wieder auf
unseren Strandabschnitt zurück, Silvia hat übertrieben heute und selber
einen Muskelkater in den Waden jetzt
Wir holen uns gleich oben von der Strandbar etwas zu trinken, plaudern kurz mit Sabine und wandern dann alle drei vom Strand durch die schöne Innenanlage zum Speisesaal. Wir setzen uns wieder draußen hin auf die Terrasse beim Pool und essen zu Mittag. Das Essen hier im Carribean World Thalassos ist ausgezeichnet. Wir haben daran nichts auszusetzen. Es ist viel und üppig und bietet eine große Auswahl so das wirklich jeder etwas schmackhaftes für sich finden sollte. Am Nachmittag ziehen leider Wolken auf und frischer Wind kommt auf. Also gehen wir nicht ins Meer sondern bleiben am Strand auf unseren Liegen und faulenzen. |
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| Gegen 17 Uhr lockern die Wolken
aber wieder auf, da es aber bereits zu dämmern beginnt packen wir unsere
Sachen zusammen und gehen auf die Zimmer um sich für das Abend essen
herzurichten. Nach einer warmen Dusche, ziehen wir uns um und Silvia und ich nehmen die Geburtstagskerzen mit hinunter welche wir schon in Wien für Sabine besorgt hatten. Da es draußen heute kühler ist bei 18°C setzen auch wir uns in den Speisesaal. Sabine ist schnell gefunden und sie setzt sich zu uns an den Tisch. Ich hole vom Dessertbuffet 3 kleine Törtchen und als Sabine sich ihr essen holt dekorieren Silvia und ich diese mit Kerzen. Der Kellner beobachtet das und fragt nach ob jemand Geburtstag hat. Wir sagen ja und er bringt noch Blumen an den Tisch zur weiteren Dekoration. Sabine freut sich als sie zurückkommt und nach unserem Happy Birthday darf weiter gegessen werden. Nach dem essen und unserer kleinen Geburtstagsfeier schreiben wir noch eine SMS an Christian und einen Statusbericht das es uns gut geht und alles in Ordnung ist hier auf Djerba. Wir wandern hinauf in unsere Zimmer und nachdem unten die Showtime vorbei ist kehrt Ruhe ein und wir können schlafen. Ich werde in der Nacht ein paar Mal munter da heftiger Wind bläst und unsere Balkontür ein paar Mal heftige Geräusche von sich gibt. Auch draußen am Meer gibt es große Wellen und das Meer ist sehr unruhig. |
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| Heute Nacht wurden in Wien die
Uhren auf Normalzeit zurückgestellt, es ist also jetzt Winterzeit (MEZ) in
Wien und somit haben wir in Wien und auf Djerba die gleiche Uhrzeit. Djerba ist 1 Stunde vor Wien im Sommer mit der Sommerzeit, also MESZ -1h. Jetzt im Winter ist die gleiche Uhrzeit, wir haben die "Zeitumstellung" also schon vor einer Woche hinter uns gebracht. So fällt uns auch das Aufstehen am Morgen um halb 8 viel leichter Draußen ist immer noch kräftiger Wind und auch am offenen Meer kann man die weise Gischt sehen von den Wellen die dieser Wind erzeugt. Aber der Himmel ist schön Azurblau, mal schauen wie es mit der Temperatur heute wird. Und ob sich der Wind negativ auf die Temperaturen auswirkt. Silvia schläft naturgemäß wie ein Murmeltier und ist von dem Geschehen draußen noch unbeeindruckt |
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| Silvia raunzt sowieso schon, das
es gleich wieder vorbei ist und sie will hier bleiben
Gegen halb 9 gehen wir dann hinunter in den großen Speisesaal zum Frühstücken. Danach wandern wir hinunter zum Strand. Wir legen und dieses mal aber auf die rechte Seite von der Strandbar, diese wirkt wie ein Windschutz. Es bläst noch immer kräftiger Wind, aber die Sonne scheint kräftig und so wird es angenehm am Strand. Gegen Mittag lässt auch der Wind nach. Den Nachmittag verbringen wir auch wieder am Strand und direkt am Meer. Aber ab halb 4 ziehen dichte Wolken auf und ohne direkte Sonne wird es sofort spürbar kühler. Also packen wir unsere Sachen zusammen und gehen auf die Zimmer. Wir schauen eine Weile fern und sind deswegen erst um 20 Uhr im Speisesaal, Sabine ist nicht mehr da. Also essen wir alleine. Silvia will sich noch Zigaretten holen und entdeckt dabei im Geschäft einen Bikini in ihren Lieblingsfarben Pink und ist begeistert. Also hole ich noch ein wenig Geld und tausche Euro in tunesische Dinar TD um. Silvia freut sich riesig und ist begeistert vom Bikini, endlich hat sie das Teil welches sie schon so lange gesucht hatte. |
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| Wir nehmen auch noch
Ansichtskarten mit, schreiben diese im Zimmer und kleben die Marken drauf. Eine Postkarte wird mit 600 Millimes Briefmarken beklebt für den Weg nach Europa. Das sind umgerechnet ca. 35 Cent. 1000 Millimes sind 1 Dinar. 10 Postkarten kosten 1 Dinar - das sind ca. 70 Cent, also eine Postkarte kostet ungefähr 7 Cent. Wir schauen noch am späten Abend fern und schlafen dann ein. |
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| Silvia ist heute sehr gut drauf
und verdrückt tatsächlich 3 Teller Krebse
Sabine und ich staunen nur so. Normalerweise essen wir mehr als Silvia, aber nicht heute Abend. Nach dem essen geht es hinauf auf das Zimmer und fern schauen, der Wetterbericht in Europa für Wien schaut gut aus, plus 8°C, wir haben am Abend hier auf Djerba immer noch 23°C .... Apropos Fernsehen, wir haben 2 deutsche Sender gefunden und zwar RTL und ZDF, aber für Krimiserien und Nachrichten sowie Wetterberichte reicht das aus. |
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| Unser letzter Tag auf der Insel
Djerba im Südosten von Tunesien in Afrika. Am Morgen ist es etwas bewölkt und es weht wieder leichter Wind. Aber die Temperatur ist sicher wieder bei 19 - 20°C schon jetzt am Morgen. Ich habe schon zeitig am Morgen, so gegen 5 Uhr 30 schöne Nachtbilder vom Strand gemacht. Durch die Wolken kann man leider den Sonnenaufgang auf Djerba nicht so gut sehen. Um halb 8 blinzelt auch Silvia und bewegt sich langsam aus dem Bett. Wir beginnen unsere Sachen zu packen. Nur die Badesachen bleiben draußen für den Vormittag und das Gewand für die Heimreise. Der Rest kommt schon in unserer Koffer, da wir um 12 Uhr das Zimmer verlassen müssen und um 13 Uhr wollen wir uns mit Sabine bei der Rezeption treffen, da wir ja um 13:15 mit dem Bus abgeholt werden und zum Flughafen gebracht werden zum Heimfliegen von Djerba über Salzburg nach Wien. Ich hatte aber schon bei der Abreise in Wien am Schalter von unserem Reiseveranstalter ITS Billa Reisen nachgefragt, wir bleiben in Salzburg in der Maschine sitzen und warten auf den Weiterflug nach Wien. |
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| Noch ein kurzer Hinweis zu den
Steckdosen im Hotel. In der Wand befinden sich ganz "normale" Steckdosen, so wie sie auch bei uns in Wien verwendet werden. Also einfach bei Bedarf einen eigenen Steckdosenverteiler mitnehmen. Denn der vom Hotel hat einen Anschluss der nur für unsere Flachstecker passt, nicht aber für die Schukostecker! Im Hotel verwenden sie eine Bauform wo der Erdungsanschluss als Stift ausgeführt ist und nicht wie bei uns normal üblich zwei Kontakte für die Erdung oben und unten am Stecker. Daher haben die Schukostecker im Hotel für den Erdungsstift ein Loch oberhalb der beiden Steckerpole - siehe die beiden folgenden Bilder zum besseren Verständnis. |
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| Gegen halb 9 nachdem wir unsere
Koffer bis auf ein paar Kleinigkeiten gepackt haben, gehen wir zum letzten
Mal hinunter in den Speisesaal zum Frühstücken. Danach gehen wir zum Pool mit der Poolbar. Wir bleiben bis Mittags am Pool aber um 12 Uhr müssen wir uns auf den Weg in unsere Zimmer machen, da die Koffer fertig gepackt werden müssen und wir uns für die Heimreise umziehen müssen. |
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| Silvia und Sabine gehen noch ein
letztes Mal Mittag essen, um 13 Uhr stehen wir dann abholbereit in der
Rezeptionshalle vom Hotel Caribbean World Thalasso auf Djerba. Laut Rückflugmappe sollen wir vom Bus um 13:15 Uhr abgeholt werden, aber typisch für Tunesien ist natürlich kein Bus da. Also warten wir und fragen an der Rezeption nach - ja, ja bisschen warten der Bus kommt. Also warten wir und fragen nach 10 Minuten wieder nach - ja der Bus kommt gleich. Die Tunesier haben die Ruhe weg. Um 13:35 kommt dann doch endlich der Bus und wir machen uns auf den Weg zum Flughafen. Dabei fahren wir noch 3 weitere Hotels an und sammeln auch dort die Urlauber ein, die ebenfalls heim fliegen wollen/müssen. |
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| Am Flughafen angekommen um 14:10
teilt uns die Reiseleiterin mit, das wir am Schalter 48 und 49 einchecken
können. Also stellen wir uns in der langen Schlange an. Wir wissen ja bereits das es in Afrika ein bissl langsamer geht Und sind daher dementsprechend darauf eingestellt. Wie üblich geht gar nichts weiter und einige haben Probleme mit Übergepäck bzw. Übergewicht (nicht die Fluggäste, naja einige schon, aber es geht um das Fluggepäck Na jedenfalls verzögert das natürlich noch mehr das einchecken und als um 15:10 immer noch viele vor den Schaltern stehen, müssen auch die Tunesier einsehen das sie das geplante Check in bis 15:20 nicht schaffen, also werden weitere Schalter geöffnet. So kommen wir dann rasch dran, können unsere Koffer aufgeben, erhalten unser Flugtickets und wir fahren mit der Rolltreppe in den 1. Stock hinauf zur Abflughalle. |
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| Wie schon in Wien wieder das
gleiche Spiel mit den Abflugates! Auf dem Papierticket steht Gate 02, auf den Infoscreens, die überall im Flughafen hängen, aber Gate 03. Das wird wieder spannend Am Weg zum Gate geht es noch zur elektronischen Metalschleuse. Die sind aber nicht so empfindlich eingestellt wie in Wien und so kommt Silvia auch mit Ihren Schuhen problemlos durch. Wir gehen weiter zum Gate 2, dort ist aber alles leer. Gate 3 befindet sich aber gleich unmittelbar daneben, hier stehen auch schon einige angestellt. Nach 5 Minuten beginnt das boarding und wir gehen über die Treppen hinunter auf das Flugvorfeld zu den dort wartenden Autobusen, welche uns zur Maschine bringen. |
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| Diesmal fliegen wir mit einer
anderen Maschine aber mit der selben Crew wie beim Hinflug. Das Rufzeichen der Maschine lautet TS-INO, beim Hinflug hatten wir ja die TS-INL. Unser deutscher Pilot (!) begrüßt uns und pünktlich wie geplant rollen wir kurz vor 16:00 Uhr auf die Startbahn und verlassen um 16:00 Uhr den Boden von der Insel Djerba. |
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| Nach einem kurzen Bogen nehmen
wir Kurs auf das Mittelmeer. Fliegen an Sizilien bei Palermo vorbei und treffen auf italienisches Festland, überfliegen Rom und weiter über die Adria nach Ancona. Anschließen über Kroatien nach Klagenfurt, mit einem Linksschwenk zum Landeanflug auf den Flughafen Salzburg. Wir kommen wie geplant um 18:30 in Salzburg an und ein Drittel der Passagiere verlässt die Maschine. Wir bleiben sitzen und warten auf den Weiterflug nach Wien. Nach einer 3/4 Stunde in Salzburg heben wir zum zweiten Mal ab und nehmen Kurs auf Wien. Südlich an Linz vorbei geht es über die Wachau, in einer kleinen Rechtskurve fliegen wir südöstlich an Wien vorbei in Richtung Neusiedlersee und in einem Linksbogen beginnt der Landeanflug auf Schwechat. Flugzeit von Salzburg nach Wien 40 Minuten. |
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| Wir setzen schon um 19:50 in Wien
Schwechat etwas hart auf, vermutlich hat der Copilot üben dürfen
Wir rollen über das Vorfeld zur Parkposition, aber nicht wie beim Hinflug bei einem der Rüsseln sondern außerhalb. So verlassen wir um 20 Uhr die Maschine über die Stiegen und gehen hinunter zum wartenden Bus. Wir sind also 15 Minuten früher hier als eigentlich geplant war. Wien begrüßt uns mit 13°C, leichten Wind und heiterem Wetter. Es ist also zum aushalten wenn man so wie wir gerade vom Sandstrand bei 28°C kommt Wir gehen durch den Eingang zur Passkontrolle und begeben uns zum Gepäcksförderband 06. Nach ein paar Minuten rollen auch schon die ersten Koffer heran, wir haben Glück unsere drei sind gleich bei der ersten Charge dabei. So gehen wir schon kurz nach 20:15 durch die Zollkontrolle in die Ankunftshalle wo wir schon erwartet werden für die Heimfahrt vom Flughafen Schwechat nach Wien. |
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| erstellt am 13. Dezember 2009 von
letztes update 15. Dezember 2009 <Email an Silvia&Kurt senden> |